Luther vs. KUMS

Am 06.10.2010 war es dann nun so weit, nach dem jahrelangen Klinkenputzen gab es den ersten Kulturausschuss in dem es um eine Entscheidung für die Förderung des Vereins „Kultur mit Sahne e.V“ ging. Nach etwa einer Stunde standen die Tagesordnungspunkte 5 und 6 auf dem Plan, in welchen sich der Verein und desses Projekt vorstellte. Nachdem die Handouts verteilt waren, präsentierten Vereinsmitglieder_innen Entwürfe und Kalkulationen. Multimedial illustriert wurden Pläne, Erfahrungen und Erkenntniss vorgestellt.
Nach etwa einer halben Stunde waren die Präsentierenden fertig und beatworteten noch offene Fragen der Ausschussmitglieder_innen. Schon nach kurzer Zeit wurde klar, dass mensch an diesem Abend mit einer positiven Antragsverabschiedung rechnen könne.
Selbst der anfangs so kritische Bürgernmeister Thorsten Zugehör lies den Ausschuss wissen, dass ein alternatives und selbstverwaltetes Jugendzentrum eine Aufwärtung für die Stadt wäre.
Durch diese Aussage empfing der Bürgermeister reglich Beifall aus den Zuschauerplätzen, in dem auch etwas über 20 Unterstützer_innen saßen.
Danach nahm der Ausschuss die weiteren Punkte der Tagesordnung wieder auf, bis es endlich zum elften Punkt und damit zum Entscheidungspunkt kam.
Spannung lag in der luft. Keines der Vereinsmitglieder und deren Symphatisant_innen war in den vergangenen Jahren so aufgeregt, denn so weit war der Verein noch nie gekommen. Genau zwei Szenarien wären diesen Abend möglich gewesen, entweder die Ausschussmitglieder_innen stimmen gegen den Antrag des Vereins und das Projekt „alternatives und selbsverwaltetes Jugendzentrum“ wäre vorerst gestorben oder die Ausschussmitglieder_innen stimmen für den Antrag und der erste Meilenstein wäre gelegt.
Nun war es so weit, sechs der neun stimmenberechtigten Ausschussmitglieder_innen stimmten für den Antrag und somit war der Antrag angenommen. Bei den anderen drei Stimmen gab es zwei Enthaltungen und eine Gegenstimme.
Allerdings ist die Entscheidung an eine Forderung geknüpft. Bevor das Geld für den Verein bereit gestellt wird, muss dieser ein vom Bauamt abgenommenes Brandschutzkonzept vorlegen.