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Soli Konzert für’s AJZ Neubrandenburg

An diesem Abend kommen Liedermacher wie Geigerzähler und Karl Heinz Feuermelder

…danach noch fette TRASH PARTY :D

Eintritt: 3 € (+ Spende)
Einlass: ab 20 Uhr

Schöner feiern ohne Nazis 5

Am 4. Februar findet das 5. Schöner feiern ohne Nazis statt.

Einlass für das Konzert ist 19.30 Uhr.

Einlass für die Ausstellung zum Thema „Jugendliche im Nationalsozialismus“ist 16.00 Uhr

Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern!!

Unter dem Motto “ Den Nazis das trauern beibringen“ , findet am 14.1.2012 in Magdeburg eine Gegendemonstration statt, um den angemeldetet Naziaufmarsch zu verhindern.

Da immer vermehrt Naziaktivitäten in Sachsen- Anhalt …..

Nähere Infos auch hier

Wir vergessen nichts……

Freiräum? Eine emanzipierte Jugendkultur?..

Heut zu Tage kaum noch ein Begriff für die Meisten!
Lutherstadt Wittenberg ist eine kleine Stadt in Sachsen- Anhalt und den meisten vielleicht bekannt durch ihren ausgeprägten Tourismus, dank Martin Luther u.a. Doch was gibt es hier für die Jugend? Nichts. Weder einen Ort an dem sie sich in ihrer Freizeit aufhalten können und sich ausleben können, noch gibt es groß Jugendliche die sich mit Themen wie Nationalismus, Sexismus, Homophobie, Rassismus u.a beschäftigen.

Ein Lichtblick war es für einige Jugendliche als sie 2009 in der Wallstraße 1 ein Haus besetzten, um genau zu sein das alte Gesundheitsamt. In kürzester Zeit enstanden eine Fahrradwerstatt, Inforaum, Küche, Konzertraum,….! Es gab viele Veranstaltungen die auch gut besucht waren. Man lebte wie man es sich vorstellte…und wie erwartet lief alles. Jeder einzelne hatte seine Aufgaben, sodass alles lief. ( Was sicherlich keiner von den meisten Menschen erwartet hätte ;) ) Die „Besetzer_Innen“ veranstalteten sogar ein „Tag der offenen Tür“ um den Leuten zu beweisen das sie es ernst meinen und das das ihr Traum ist. Es kamen viele..aber leider keiner von der Stadt. Diese konnten sich auch scheinbar so ihre Meinung bilden, was keine gute war, wie in einigen Artikeln zu lesen. Die Stadt Wittenberg will gegenüber den Besetzern des ehemaligen Gesundheitsamtes in derWallstraße nicht einknicken.“Zwar stehe man nach wie vor zu der Absicht, die Lage ohne eine Eskalation zu lösen, „allerdings öffnen wir auch keinen Basar, auf dem wir Forderungen erfüllen“, sagte gestern Bürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) der MZ.

Alles lief schließlich daraus, dass man das Projekt beendete bzw. das Haus räumte.
Die Besetzer_Innen verließen aber von selbst das Haus, da sie an keinerlei Eskalationen interessiert waren.
Der Grund für diese Räumung war im Übrigen, dass dort ein Bildungsträger rein soll. Jetz, nach über zwei Jahren, steht das Objekt immer noch leer und die Jugendlichen sitzen immer noch auf der Straße, obwohl ihnen versprochen war Ende 2010 ein Objekt zu haben. Ihnen wurden auch Objekte vorgestellt, nur waren diese leider ausgebrannt, völlig verschimmelt oder viel zu klein.

Nun sollte sich jeder mal sein eingenes Bild machen…entweder Jugendliche die auf der Straße sitzen und nichts zu tun haben, trinken und den Tourismus „verschrecken“ oder Jugendliche die von ganz allein was auf die Beine stellen und was zu tun haben und somit nicht trinkend auf den Markt sitzen oder anderes machen? ;)

In diesem Sinne: “ WO HÄUSER VERKOMMEN; VERKOMMEN AUCH MENSCHEN!!! „

Bolzen für ne‘ Bude

Am Samstag, den 10.9.2011, fand auf der Wittenberger Schlosswiese ein antirassistisches Fußballturnier mit anschließendem Konzert statt.
Zu dem Turnier kamen ca. 30 Jugendliche um Fußball zu spielen und um ein Zeichen gegen Rassismus auf allen Ebenen zu setzen. Es wurden somit leider nicht so viele Teilnehmer wie erwartet,was jedoch natürlich nicht weniger Spaß an der Sache bedeutete. Die Fußballuninteressierten vergnügten sich zeitweise mit Federballspielen.
Gegen 21.00 Uhr ging es dann Richtung Marktplatz. Dort wurde diese Veranstaltung mit einem Konzert der Band „Karl Heinz Feuermelder“ beendet. Es war eine schöne Atmosphäre die sogar Touristen und andere Passanten anzog, sodass sie sich auch zu uns stellten und zuhörten. Die Polizei war natürlich auch vor Ort, allerdings hielt sie sich diesmal zurück und lauschte ebenfalls der Musik.