Unser Raumnutzungskonzept

Vorbemerkung:

Das Raumnutzungskonzept stellt die erste Ausbaustufe bzw. das Anfangsstadium eines/unseres alternativen Jugendkonzept dar. Die Immobilie/Räumlichkeit sollte also geeignet sein, spätere weitere Räume bzw. Platz freizugeben.

Groundsetting (Grundvoraussetzungen):

1. Lage: Die Lage soll sich in Innenstadtnähe befinden. Oder anders gesagt es sollte zu Fuß innerhalb von 10-15 Minuten vom Marktplatz erreichbar sein.
2. Nachbarschaft: Es muss darauf geachtet werden, dass das Gebäude nicht von Anfang durch die Nachbarschaft störend aufgenommen wird. Es sollte sich zum Beispiel nicht genau in einer Wohnsiedlung befinden. Der Kontakt und Frieden mit eventuellen Nachbarn wird durch den Verein her- und sichergestellt.
3. Ausstattung: Das Gebäude solle über Hygieneeinrichtungen und die entsprechenden Anschlüsse verfügen, genauso wie eine Küche möglich sein soll. Natürlich sollten die Räumlichkeiten ohne weiteres „bewohnbar“ bzw. nutzbar sein. (z.B. kein Holzschwamm oder Schimmel)
4. Zugang: Das Gebäude sollte ohne zusätzliche Schwierigkeiten vom Verein betretbar sein. Das heißt, dass es zum Beispiel keine Schranke/Tor geben darf, zu dem der Verein kein Zugriff hat bzw. auf die Zustimmung von Dritten angewiesen ist.
5. Anzahl der Räumlichkeiten: mindesten vier Räume + Sanitäre Einrichtungsräume (siehe Basic Settings)

Basic Settings (oder mit was wollen wir starten):

1. Veranstaltungsraum: Diese Räumlichkeiten soll als Kinosaal, Konzertraum, Seminarraum, Diskussions- und Veranstaltungsraum dienen. Es sollte eine Nutzung von 30 – 50 Menschen möglich sein.
2. Chill-/Lounge-/Caferaum: Hier soll ein Aufenthaltsraum zum kennenlernen und quatschen entstehen. Eine Räumlichkeit in der mensch einfach mal abschalten kann und sich seines Leben freuen. Außerdem haben hier Vereinsmitglieder, die Möglichkeit sich einen Kaffee zukochen oder eine Cola zutrinken. Auch die Möglichkeit gemeinsam zu kochen sollte hier möglich sein. Zudem sollen (solange es hierfür noch keine weiteren Räumlichkeiten gibt) Wittenberger Künstler_innen die Möglichkeit haben sich bzw. ihre Kunstwerke hier auszustellen.
3. Verein Orga Büro: Ein Raum wo ein Computer steht, die Vereinsordner ihren Platz finden und einfach die ganze Verwaltung stattfindet. Hier sollte Platz für einen Schreibtisch incl. Stuhl und mind. 3 weiteren Sitzplätzen sein.
4. Band Proberäume: Hier sollen „alte“ Bands weiterhin üben und sich neue Bands probieren dürfen.

Sahne Settings(Was eigentlich schon fest in der Planung ist):

Vorbemerkung: Auch wenn wir nicht alles sofort, aufgrund des Platzes möglich ist, so haben wir doch genau Vorstellung was wir schaffen wollen. Aus diesem Grund sollte mensch diese Erweiterungen von Anfang an mitdenken und eine spätere räumliche Konzeption in den Räumen möglich sein.

1. Schlafmöglichkeiten: Diese soll für Bands und Gäste aus aller Welt die Möglichkeit bieten, eine Nacht(oder mehr) ohne großen finanziellen Aufwand zu verbringen. Natürlich werden in diesem Fall noch Wasch- und Duschmöglichkeiten benötigt.
2. Little Kids Room / Hausaufgabenraum: Ein Raum in dem sich Mitglieder um die Betreuung des Nachwuchs kümmert, damit Eltern in Ruhe die Infoveranstaltung besuchen können oder einfach eine kurze Auszeit bei einer Cola sich nehmen. (Nicht in Konkurrenz vom Pferdestall zusehen) Schüler_innen sollen hier die Chance haben, gemeinsam zulernen (oder besser zu studieren) und Hausaufgaben zumachen. Es soll ihnen die Möglichkeit geben nicht nur Inhalt zu konsumieren und „nach zu plabbern“, sondern diese sinnvoll zu Hinterfragen. Hierdurch entstehen mündige und demokratische Mitmenschen.
3. Infoladen: Hier kann mensch an die neusten Infos gelangen und Style und Buttons erwerben. Oder einfach noch mal „Die Welle“ bzw. andere wertvolle Belletristik lesen. Im Anfangsstadium istes möglich ein Teil davon im „Café“ unterzubringen.
4. Fahrradwerkstatt: Hier steht das Fahrrad eigentlich für das Synonym „praktische Arbeit“. Nicht nur Tipps beim Reifenflicken sollen hier ausgetauscht werden, sondern z.B. auch der Bau einer Infotafel oder eines Regals bewerkstelligt werden.
5. Kreativwerkstatt: Wie gestallte ich einen Flyer, wie mache ich mir ein cooles eigenes Shirt und was muss ich bei einem Aquarell beachten. Hier ist Platz für sämtliche Kreativitäten.

Wir sind als Verein bereit in Verantwortung zu treten und diese auch zu übernehmen. Aus diesem Grund würden wir uns freuen die Basic Settings in Angriff zunehmen und perspektivisch auf die Sahne Settings hinzuarbeiten.